"Die Konferenzmethode Open Space ist ein klassisches systemisches Tool!"
Jacqueline Graumann, Inhaberin vom Systemischen Trainingsinstitut Westwind

Open Space

Open Space (engl.) bedeutet „offener Raum“ oder „Freiraum. Es ist eine Methode, die zur Gestaltung von Konferenzen eingesetzt wird. Die Open Space Konferenz wurde von Harrison Oven Anfang der 1980 er Jahren entwickelt und ermöglicht die Arbeit mit Klein bis Großgruppen (8-1000 Personen oder mehr). Open Space ist ein Instrument der Personal- und Organisationsentwicklung. Es wird eingesetzt, wenn es darum geht, schnelle und kreative Ansätze für Veränderungsprozesse zu finden. Die Zusammenarbeit von Systemen wie beispielsweise Kooperationspartnern, Abteilungen, Mitgliedern und Mitarbeiter*innen zu verbessern.  Ideen für neue Projekte, Produkte, Dienstleistungen, Prozesse oder Abläufe entwickeln und vieles mehr…

Die vier Grundsätze

  • Wer immer kommt, es sind die richtigen Personen.
  • Was auch immer geschieht, ist das einzige, was geschehen kann.
  • es fängt an, wenn die Zeit reif ist.
  • vorbei ist vorbei.

Das Gesetz der zwei Füße

Gehe immer in die Gruppe, in der du lernen oder etwas beitragen kannst. Wenn das nicht  (mehr) gegeben ist, wechsle die Gruppe.

Ziele

  • In kurzer Zeit mit einer großen Zahl von Menschen zu einem umfassenderen Thema wesentliche Teilthemen innovativ und lösungsorientiert bearbeiten.
  • Durch Interaktion, Vernetzung und Kommunikation einer großen Gruppe eines Unternehmens/Organisation neue Lösungsansätze entwickeln, zur Steigerung der Produktivität und Effizienz sowie zur Kulturverbesserung.
  • Das Potential der Beteiligten zur Ideenfindung hocheffektiv nutzen.
  • Die Identifikation aller Beteiligten mit der Organisation verbessern.

Phasen und Ablauf einer Open Space Konferenz 

  • Einführung in Open Space durch das Begleitteam, inklusiv aller Vorbereitungen der Räumlichkeiten mit Plakaten, damit  allen Teilnehmenden diese auf der Open Space Veranstaltung immer präsent sind.
  • Themensammlung der Teilnehmenden
  • Marktplatz Eröffnung
  • Kleingruppenarbeit in Runden zu 90 Minuten
  • Plenarrunden morgens und abends
  • die Anwesenden priorisieren ihre Themen
  • Aktionsplanung in Themengruppen

Welche Veranstaltungsinhalte bearbeitet werden und welchen Ablauf die Veranstaltung nehmen wird, entscheiden die Teilnehmenden vor Ort. 

Bei dieser Methode gibt es kein geplantes Veranstaltungsprogramm und keine Person, die die Konferenz moderiert oder Vorträge hält.

Das Begleitteam ist lediglich anwesend. Indem es nicht eingreift, unterstützt es die
Selbstorganisation. Das Begleitteam weiß von der Kompetenz der Teilnehmenden und
der Fähigkeit der Gruppe, ihre Arbeit selbst zu gestalten – mag sie auch noch so
lehr- oder konfliktreich sein. Jede Intervention seitens der Begleitung wäre von der Annahme
getragen, dass sie weiß, was für die Gruppe gut ist. Diese Annahme ist nicht nur
vermessen, sondern steht Wachstum, Selbstorganisation und Lernen im Wege.

Wir begleiten Sie erfahren! 

Welche Rolle wir als Begleitteam im open space haben?
Schon die Bezeichnung „Begleitung“ weist darauf hin, dass sich die Aufgaben unserer
Rollen im open space deutlich von denen in herkömmlichen Großgruppenveranstaltungen unterscheiden. Nach Interventionen im Sinne einer Gesprächsleitung oder aktiven Moderation wird im open space vergeblich gesucht. Das Hauptaugenmerk unserer Moderation und Begleitung ist darauf gerichtet, Raum und Zeit zu „halten“, wir begleiten nur still unterstützend das Geschehen. Dies gelingt am besten, bei einer Begleitung die uneingeschränkt präsent ist und zugleich unsichtbar bleibt. Bei Fragen während der Konferenz sind wir Ansprechpartnerinnen und helfen bei organisatorischen Anliegen weiter.

Wir begleiten Sie erfahren und bieten diese (Groß-) Gruppen Methode für Interessierte auch als Lernworkshop an. Sprechen Sie uns gerne an!  

Daniela Forner & Jacqueline Graumann